Vita
Forschungsaktivität
Aktuelle Forschungsschwerpunkte

Shintaro Miyazaki ist Juniorprofessor für digitale Medien und Computation (W1 mit Tenure Track nach W2) am Fachbereich Medienwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin und „Senior Researcher“ am Institut Experimentelle Design und Medienkulturen der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW in Basel. Er lehrt und forscht im Bereich (digitale, algorithmische und signalverarbeitende) Medien und Machtkritik.

Geboren im damaligen West-Berlin, aufgewachsen in der Region Basel, studierte er in den frühen 2000er Jahren Medienwissenschaft, Musikwissenschaft und Philosophie an der Universität Basel (lic. phil., 2007) und lebte ab 2007 bis 2013 in Berlin als Doktorand, Kurator und Soundkünstler. 2012 erfolgte die Promotion mit dem Thema »Algorhythmisiert. Eine Medienarchäologie digitaler Signale und (un)erhörter Zeiteffekte« (Betreut von Wolfgang Ernst und Georg Christoph Tholen) am hiesigen Fachbereich der Humboldt-Universität zu Berlin. Um dieselbe Zeit war er auch Stipendiat der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart.

Ab 2013 war er zuerst Postdoktorand am Seminar für Medienwissenschaft der Universität Basel (Ute Holl) und fing an über die Mediengeschichte des Cochlear-Implantats zu forschen. Gegen Ende 2013 begann eine langjährige und lehrreiche "Feldexkursion" in den Bereich der Designforschung und künstlerischen Forschung mit Fokus auf digitale Medien und Algorithmen am Institut Experimentelle Design- und Medienkulturen der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW (Claudia Mareis) wo er am Aufbau des Critical Media Labs beteiligt war und seine Forschungsaktivität initiieren und ausbauen konnte (Drittmittelprojekte, Tagungen, Workshops). Eines dieser Forschungsprojekte mit Fokus auf „Commoning“ und Computermodellierung befindet sich derzeit noch in der Abschlussphase.

Seit März 2021 ist er Associated Investigator im Exzellenzcluster "Matters of Activity".

Siehe die Einträge in der Google Scholar-Datenbank und ORCID-Datenbank. Weitere Aktivitäten wie Vorträge und ähnliches werden über soziale Medien publik gemacht. Ein Teil der Lehre ist als Podcasts verfügbar.

  • Digitalität, Algorithmen und Gemeinschaft
  • Medienarchäologie der (digitalen) Signalverarbeitung
  • Medientheorie als Machtkritik
  • Alternatives Computing