Ihre Medienwissenschaft

Die Veranstaltungen sind auf dieser Seite nach den Modulen der Bachelor- und Master­studienordnungen von 2019 geordnet. Auch die Verlinkungen zu den Moodle-Kursen können Sie bei der jeweiligen Veranstaltung finden – sofern vorhanden.

 

Bachelor Studiengang

Modul I - Einführung in die Medienwissenschaft (10 LP)

Einführung in die Medientheorie 

Veranstaltungsnummer: 53528 / Leistungspunkte: 3 / Lehrende/r: n.n.
Sprache: Deutsch / Veranstaltungstyp: Vorlesung / Veranstaltungsart: Präsenzveranstaltung
 

 
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Einführung in die Mediendramaturgie und digitale Medienwissenschaft II

Veranstaltungsnummer: 53514 / Leistungspunkte: 3 / Lehrende/r: Dr. Florian Leitner
Sprache: Deutsch / Veranstaltungstyp: Vorlesung / Veranstaltungsart: Präsenzveranstaltung
 
In dem Seminar werden grundlegende wissenschaftliche Techniken, Mediendramaturgie und der digitalen Medienwissenschaft erlernt. Hierzu werden zentrale Texte aus der Medienästhetik und angrenzenden Bereichen diskutiert und medienspezifische Analysetechniken, gerade auch im Hinblick auf audiovisuelle Medien wie Film und Video, erprobt. Bemerkung NB: Alle Seminarteilnehmer_innen müssen in der ersten Sitzung anwesend sein. Ein über Agnes zugeteilter Seminarplatz geht bei unentschuldigter Abwesenheit in der ersten Sitzung verloren.
 
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Einführung in die Mediendramaturgie und digitale Medienwissenschaft I

Veranstaltungsnummer: 53513 / Leistungspunkte: 0 / Lehrende/r: Dr. Florian Leitner
Sprache: Deutsch / Veranstaltungstyp: Seminar / Veranstaltungsart: Präsenzveranstaltung
 
In dem Seminar werden grundlegende wissenschaftliche Techniken, Mediendramaturgie und der digitalen Medienwissenschaft erlernt. Hierzu werden zentrale Texte aus der Medienästhetik und angrenzenden Bereichen diskutiert und medienspezifische Analysetechniken, gerade auch im Hinblick auf audiovisuelle Medien wie Film und Video, erprobt. Bemerkung NB: Alle Seminarteilnehmer_innen müssen in der ersten Sitzung anwesend sein. Ein über Agnes zugeteilter Seminarplatz geht bei unentschuldigter Abwesenheit in der ersten Sitzung verloren.
 
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Einführung in das medienwissenschaftliche Arbeiten II

Veranstaltungsnummer: 53511 / Leistungspunkte: 4 / Lehrende/r: Lotte Schüßler
Sprache: Deutsch / Veranstaltungstyp: Seminar / Veranstaltungsart: Präsenzveranstaltung
 
Das Seminar führt in die grundlegenden Theorien, Methoden und Arbeitstechniken der Medienwissenschaft ein. Vermittelt werden der Umgang mit fachspezifischen Terminologien, Grundlagen der Medienhistoriografie, Medienarchäologie und weitere medienspezifische Analyseverfahren. Die analytischen Zugänge umfassen u. a. traditionelle Medien (etwa Buch, Teleskop, Kompass), audiovisuelle Medien (etwa Radio, Film, Fernsehen, Video) sowie partizipative Medien (etwa Computerspiele, Internet, mobile Medien). Auf Basis eigener Recherchen (Einzel- oder Gruppenarbeit) erhalten die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich der wissenschaftlichen Betrachtung eines ausgewählten Mediums intensiver zu widmen.
 
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Einführung in das medienwissenschaftliche Arbeiten I

Veranstaltungsnummer: 53510 / Leistungspunkte: 4 / Lehrende/r: Prof. Dr. Viktoria Tkaczyk
Sprache: Deutsch / Veranstaltungstyp: Seminar / Veranstaltungsart: Präsenzveranstaltung
 
Das Seminar führt in die grundlegenden Theorien, Methoden und Arbeitstechniken der Medienwissenschaft ein. Gelesen werden einschlägige und zukunftsweisende Texte des Fachs Medienwissenschaft. Zudem vermittelt das Seminar den Umgang mit fachspezifischen Terminologien sowie die methodischen Grundlagen der Medienhistoriografie, Medienarchäologie, Mediendramaturgie, der critical code studies und weiterer medienspezifischer Analyseverfahren. Die analytischen Zugänge umfassen u. a. traditionelle Medien (etwa Buch, Teleskop, Kompass), audiovisuelle Medien (etwa Radio, Film, Fernsehen, Video) sowie partizipative Medien (etwa Computerspiele, Internet, mobile Medien). Auf Basis eigener Recherchen (Einzel- oder Gruppenarbeit) erhalten die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich in medienwissenschaftlichen Arbeitstechniken zu üben.
 
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Modul II - Medientheorien (10 LP)

Grundlagentexte zur Theorie und Archäologie technischer Medien

Veranstaltungsnummer: 53507
Leistungspunkte: 3
Lehrende/r: Prof. Dr. Wolfgang Ernst
Sprache: Deutsch / Veranstaltungstyp: Seminar / Veranstaltungsart: Präsenzveranstaltung
 
Grundlage dieses Seminars sind Texte, die sich aus Sicht einer techniknahen Medienwissenschaft als maßgeblich für die Theorie von Medien (auch avant la lettre) herauskristallisiert haben. Der Fokus liegt auf Analysen, die zwar in erster Linie geisteswissenschaftlich-diskursiv verfaßt sind, jedoch in der konkreten Kenntnis technologischer Verhältnisse gründen. Zielführend in Lektüre und Diskussion ist die gemeinsame Erarbeitung und kritische Aneignung eines Textkorpus, der das spezifische Orientierungsprofil der Medien(geschichts)theorie an der Humboldt-Universität erkennen läßt. Selbstverständlich lassen sich Medientechniken nicht auf historische Diskurse reduzieren; ihre Anamnese wird sich daher nicht auf Texte allein beschränken, sondern entlockt dem technischen Archiv ebenso Zeichnungen, Diagramme, Formeln, Maschinen. Literatur Claus Pias / Joseph Vogl / Lorenz Engell / Oliver Fahle / Britta Neitzel (Hg.), Kursbuch Medienkultur. Die maßgeblichen Texte von Brecht bis Baudrillard, Stuttgart (DVA) 1999; Albert Kümmel / Petra Löffler (Hg.), Medientheorie 1888-1933. Texte und Kommentare, Frankfurt / M. (Suhrkamp) 2002; Günter Helmes / Werner Köster (Hg.), Texte zur Medientheorie, Stuttgart 2002; Daniela Kloock / Angela Spahr (Hg.), Medientheorien. Eine Einführung, München (UTB / Fink) 1998; The New Media Reader, hg. v. Noah Wardrip Fruin / Nick Monfort, Cambridge, Mass. / London (MIT Press) 2003; Alexander Roesler / Bernd Stiegler (Hg.), Grundbegriffe der Medientheorie, Paderborn (Fink) 2005. Bemerkung Leistungsnachweis: Neben der aufmerksamen Textlektüre und dem regelmäßigen Seminarbesuch dient die Übernahme eines Referats der Teilnahmebescheinigung: eine kurze Einführung in den wöchentlich zu lesenden (und dann vom Seminar gemeinsam besprochenen) Text, wie er unter Moodle abgelegt ist. Die konkrete Gestaltung und Gewichtung dieses "reading response" steht den Referent*innen frei. Darüber hinaus kann in Anlehnung an das Seminar die Modulabschlussprüfung (MAP) in Form einer schriftlichen Hausarbeit erfolgen, als thematische Vertiefung einer der diskutierten Texte, oder zu den Seminarplan vorgeschlagenen Hausarbeitsthemen. Prüfung MAP: Hausarbeit, Projektarbeit
 
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Modul III - Medienarchäologie vs. Medienhistografie (10 LP)

Grundlagentexte zur Theorie und Archäologie technischer Medien

Veranstaltungsnummer: 53507
Leistungspunkte: 3
Lehrende/r: Prof. Dr. Wolfgang Ernst
Sprache: Deutsch / Veranstaltungstyp: Seminar / Veranstaltungsart: Präsenzveranstaltung
 
Grundlage dieses Seminars sind Texte, die sich aus Sicht einer techniknahen Medienwissenschaft als maßgeblich für die Theorie von Medien (auch avant la lettre) herauskristallisiert haben. Der Fokus liegt auf Analysen, die zwar in erster Linie geisteswissenschaftlich-diskursiv verfaßt sind, jedoch in der konkreten Kenntnis technologischer Verhältnisse gründen. Zielführend in Lektüre und Diskussion ist die gemeinsame Erarbeitung und kritische Aneignung eines Textkorpus, der das spezifische Orientierungsprofil der Medien(geschichts)theorie an der Humboldt-Universität erkennen läßt. Selbstverständlich lassen sich Medientechniken nicht auf historische Diskurse reduzieren; ihre Anamnese wird sich daher nicht auf Texte allein beschränken, sondern entlockt dem technischen Archiv ebenso Zeichnungen, Diagramme, Formeln, Maschinen. Literatur Claus Pias / Joseph Vogl / Lorenz Engell / Oliver Fahle / Britta Neitzel (Hg.), Kursbuch Medienkultur. Die maßgeblichen Texte von Brecht bis Baudrillard, Stuttgart (DVA) 1999; Albert Kümmel / Petra Löffler (Hg.), Medientheorie 1888-1933. Texte und Kommentare, Frankfurt / M. (Suhrkamp) 2002; Günter Helmes / Werner Köster (Hg.), Texte zur Medientheorie, Stuttgart 2002; Daniela Kloock / Angela Spahr (Hg.), Medientheorien. Eine Einführung, München (UTB / Fink) 1998; The New Media Reader, hg. v. Noah Wardrip Fruin / Nick Monfort, Cambridge, Mass. / London (MIT Press) 2003; Alexander Roesler / Bernd Stiegler (Hg.), Grundbegriffe der Medientheorie, Paderborn (Fink) 2005. Bemerkung Leistungsnachweis: Neben der aufmerksamen Textlektüre und dem regelmäßigen Seminarbesuch dient die Übernahme eines Referats der Teilnahmebescheinigung: eine kurze Einführung in den wöchentlich zu lesenden (und dann vom Seminar gemeinsam besprochenen) Text, wie er unter Moodle abgelegt ist. Die konkrete Gestaltung und Gewichtung dieses "reading response" steht den Referent*innen frei. Darüber hinaus kann in Anlehnung an das Seminar die Modulabschlussprüfung (MAP) in Form einer schriftlichen Hausarbeit erfolgen, als thematische Vertiefung einer der diskutierten Texte, oder zu den Seminarplan vorgeschlagenen Hausarbeitsthemen. Prüfung MAP: Hausarbeit, Projektarbeit
 
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Modul IV - Mediendramaturgie und Medienästhetik (10 LP)

Das Medium Schrift – Schreibwerkstatt für Literatur- und Medienwissenschaftler*innen

Veranstaltungsnummer: 53519
Leistungspunkte: 0
Lehrende/r: Dr. Hannah Wiemer
Sprache: Deutsch / Veranstaltungstyp: Seminar / Veranstaltungsart: Präsenzveranstaltung
 
Schreiben ist Medium wissenschaftlicher Erkenntnis, Methode zum Ordnen von Gedanken, Ausdruck eines persönlichen Standpunkts. Im Studium verfassen wir Hausarbeiten, halten Referate, beantragen Stipendien, schreiben Bewerbungen, exzerpieren Literatur, nutzen die Chatfunktion während eines Zoom-Seminars, kommentieren und teilen Artikel, Videos und Bilder. Woher wissen wir eigentlich, wie das alles geht? Und was macht das jeweilige Medium des Schreibens mit unserem Denken? Gegenstand des Seminars ist das Schreiben als wissenschaftliche und intellektuelle Praxis. Verschiedene Aspekte wissenschaftlichen Schreibens werden anhand von ausgewählten theoretischen Texten zum Thema Schrift und Schriftlichkeit reflektiert. In Schreibübungen wird den Studierenden Raum gegeben, eigene Schreiberfahrungen zu machen und von den Erfahrungen der anderen zu lernen. Sie erhalten Feedback auf das von ihnen Geschriebene und üben, selber Feedback zu geben. Gefragt wird nach der konventionellen Seite akademischen Schreibens ebenso wie nach Möglichkeiten zu ihrer kritischen und kreativen Erweiterung. Wann helfen uns festgelegte Kriterien für das wissenschaftliche Schreiben beim eigenständigen Denken, wann muss eine freiere Form gewählt werden? Ist das überhaupt erlaubt? Wann wird wissenschaftliches Schreiben politisch? Ein Schwerpunkt des Seminars ist das Schreiben mit, durch und über verschiedene Medien. Im Co-Teaching durch den Literaturwissenschaftler und Autor Hannes Becker und die Medienwissenschaftlerin Hannah Wiemer verbindet das Seminar die Perspektiven beider Fächer auf das Medium der Schrift, den Prozess des Schreibens und die Herausforderungen des Beschreibens von Medien. Studierende lernen dabei, die Medialität der Texte, die ihr Studium bestimmen, zu reflektieren. Wie ändert sich das Schreiben, je nachdem, ob ich über Texte schreibe oder ein Bild beschreibe? Wie schreibe ich, wenn mein Gegenstand ein multimediales Phänomen wie eine Ausstellung oder eine Theateraufführung, ein Computerspiel oder Spielfilm ist? Bemerkung Das Seminar ist eine Kooperation des Instituts für deutsche Literatur und des Fachbereichs Medienwissenschaft. Es werden jeweils 13 Studierende aus beiden Studiengängen zugelassen. Das Seminar findet in 4-stündigen Sitzungen alle 14 Tage statt. Die Seminarlektüre wird auf Moodle zur Verfügung gestellt. Bitte planen Sie genug Zeit für die Vor- und Nachbereitung ein: Zur Seminarlektüre kommen Schreibaufgaben, die Sie in jeder Sitzung erhalten und zur darauffolgenden Sitzung eigenständig bearbeiten. Prüfung MAP: Hausarbeit
 
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Vom Akteur zum Aktanten: Neue Akteursfiguren in mediendramaturgischer und -ästhetischer Perspektive

Veranstaltungsnummer: 53500
Leistungspunkte: 0
Lehrende/r: PD Dr. Eleonore Kalisch
Sprache: Deutsch / Veranstaltungstyp: Vorlesung / Veranstaltungsart: Präsenzveranstaltung
 
Modebegriffe wie Human factor, Story-Prinzip, Narrativ, Authentizität, Empathie usw. belegen das vitale Interesse an der Rolle des aktiven Subjekts der sozialen Wechselwirkung, der individuellen Dispositionen und objektiven Handlungsmöglichkeiten. Das Seminar widmet sich dieser Problematik anhand von konkreten Modellfällen auf einer soziokulturell, gattungsästhetisch und mediendramaturgisch aufbereiteten Materialbasis. Das Seminar beleuchtet die Wirksamkeit der sozialen Akteure in allen relevanten Dimensionen. Dazu gehört vor allem die Einsicht in die dreigliedrige performative Struktur der sozialen Wechselwirkung: Akteure, Co-Akteure, Zuschauer. Hierbei steht die oft vernachlässigte praktische Wechselbeziehung von Actorship und Spectatorship im Mittelpunkt. Gegenwärtig sind wir Zeugen einer kulturellen Umwälzung, die durch die Computerrevolution und alle dadurch ermöglichten informationstechnologischen Sprunginnovationen herbeigeführt wurde (Internet, Digitalisierung, Datafizierung, Social Web etc.). Alle Kommunikationsprozesse und -verhältnisse wurden revolutioniert. Die neue Kultur des Digitalen schafft auch neue Aktivitätsformen für die weltweit vernetzten Akteure. In der Online-Prosumentenkultur treten neue Akteursfiguren hervor: von User-Content-Aktivisten über Social Web-Personae bis zu professionellen Influencern. Die Entwicklung der KI hat das Figurenspektrum des wirkmächtigen Akteurs im Wechsel der Bezugsebenen um digital erzeugte artifizielle Personae erweitert: nichtmenschliche Akteure, auch als Aktanten bezeichnet. Daraus ergeben sich neue Fragen, die im Seminar erörtert werden, so z. B.: Wieweit sind KI-Akteure in der Begegnung mit menschlichen Akteuren beziehungsfähig? Können KI-Akteure ein transalgorithmisches Reaktionsvermögen ausbilden, das dem menschlichen Eigensinn auf andere Art gleichkommt? (als Modellfälle fungieren u. a. die Filme „her“ (Spike Jonze), „Ex machina“ (Alex Garland), die schwedische TV-Serie „Real Humans“, „Games by Angelina“ – wann wird KI selbst ein Computerspiel entwickeln?) Bemerkung Leistungsnachweise/Teilnahmeschein: Protokoll Prüfung MAP: Hausarbeit
 
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Modul V - Digitale Medien (10 LP)

-- Keine Lehrveranstaltung in diesem Semester --

 

Modul VI - Projektmodul (10 LP)

Medientechnisches Praktikum

Veranstaltungsnummer: 53537
Leistungspunkte: 2
Lehrende/r: Ingolf Haedicke
Sprache: Deutsch / Veranstaltungstyp: Vorlesung / Veranstaltungsart: Digitalveranstaltung
 
Fernab des regulären Arbeitsalltags eines Studierenden der Musik – und Medienwissenschaft, bietet diese Projektarbeit die Möglichkeit, praktisch an medientechnischen Geräten oder elektronischen Musikinstrumenten zu forschen. Unter Anleitung werden Teilnehmer selbst zu Lötkolben und Schraubendreher greifen, um beispielsweise Morse-Apparate, elektronische Musikinstrumente (Theremin, Onde Martenot, Trautonium), Plattenspieler, Lautsprecher, drahtgebundene oder drahtlose Sende- und Empfangsgeräte, Tonabnehmer (pick ups), oder Fotoapparate zu bauen. Dabei ist dieses Praktikum eine einzigartige Möglichkeit, neue Sichtweisen und Fragestellungen zu medientheoretischen Studien, wie sie vor allem im Zusammenhang mit dem medienarchäologischen Fundus betrieben werden, zu entwickeln. Schwerpunkte sind: Schwingkreis (Funk), Resonatoren, Fotografie. Ebenso bietet dieses Praktikum die Möglichkeit, Demonstrationsmodelle für Referate zu speziellen Seminaren der Musik- und Medienwissenschaft anzufertigen. So nebenbei werden die notwendigen Grundlagen der Akustik und Elektronik vermittelt, bei Bedarf auch über die vorgegebene Praktikumszeit hinaus.
 Die Erfahrung lehrt, daß das erworbene Schulwissen nach einigen Jahren nur bruchstückhaft vorhanden und abrufbar ist. Erst wenn ein medientechnisches Gerät selbst angefertigt worden ist, wird die Funktionsweise desselben so schnell nicht vergessen und überhaupt erst verstanden. Gerade in der heutigen Zeit, wo bereits das bloße Bedienen können komplizierter Geräte und apps als „intellektuelle Leistung“ verstanden wird, sind ein paar Grundlagenkenntnisse wichtiger denn je. Elektrotechnische Vorkenntnisse sind nicht von Nöten. Eine Teilnahme kann sowohl regelmäßig, als auch sporadisch projektgebunden erfolgen und ist je nach Zeit der Studierenden auch an anderen Tagen und Stunden möglich. Bemerkung Der Teilnahmewunsch wird schriftlich per E-Mail an gestellt. Dann erhalten Sie weitere Informationen u.a. zum Ort.
 
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Anmeldung per EMail


Konzept Medientheater

Veranstaltungsnummer: 53530
Leistungspunkte: 1
Lehrende/r: Dr. Florian Leitner
Sprache: Deutsch / Veranstaltungstyp: Seminar / Veranstaltungsart: Präsenzveranstaltung
 
Das Medientheater am Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft ist ein Labor für medienkünstlerische Performances, die u.a. von Studierenden in Projektseminaren entwickelt werden. Welche Möglichkeiten gibt es, in einem Theater Medien zum Thema zu machen? Ausgehend von dieser Frage entwickeln die Teilnehmer_innen eigene medienkünstlerische Formate und Projekte, die im Medientheater präsentiert werden. Bemerkung NB: Die Teilnehmer_innen müssen ausreichend Zeit für die eigenständige Projektarbeit — ca. einen Arbeitstag pro Woche — einplanen.
 
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Freie Software und Medienwissenschaft

Veranstaltungsnummer: 53520
Leistungspunkte: -2
Lehrende/r: Prof. Dr. Shintaro Miyazaki
Sprache: Deutsch / Veranstaltungstyp: Seminar / Veranstaltungsart: Präsenzveranstaltung
 
In diesem Projektseminar lernen Studierende, wie sie mit Hilfe von freier Software medienwissenschaftliche Fragestellungen vertiefen, praktisch erproben und untersuchen können. Dabei soll selbstständig praktisches Wissen im Themenfeld Free/Libre Open Source Software (FLOSS) erlangt werden. Die konkrete Projektarbeit wird nach Absprache und in Begleitung mit dem Lehrenden selbstständig im Rahmen des Projektseminars erarbeitet und spielt sich im Bereich der Medienproduktion und -reflektion (Onlinetext, Bild, Diagramme/Karten, Audio, Video) mit FLOSS-Software ab. Dabei wird geübt, wie Praxiswissen beschrieben, operationalisiert und kritisiert werden kann, so dass am Ende des Seminars Materialien vorliegen, die im besten Fall in veröffentlichten Anleitungen oder Rezepten münden. Eine Offenheit für die kritische Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Demokratie und Medien ist willkommen, aber keine Voraussetzung. Einige der Projektresultate könnten im Rahmen der Initiative #gnuHU unter CreativeCommons-Lizenz (BY-ShareAlike) veröffentlicht werden. Das Projektseminar ist nicht für Studienanfänger:innen geeignet und erfordert die Einplanung eines zusätzlichen Aufwands über den Besuch der Lehrveranstaltung hinaus.
 
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Modul VII - Wissen über Medien (ÜWP Modul) (10 LP)

-- Keine Lehrveranstaltung in diesem Semester --

 

Modul VIII - Medien des Wissens (ÜWP Modul) (10 LP)

-- Keine Lehrveranstaltung in diesem Semester --

 

Modul IX - Medienwissenschaft in der Praxis (ÜWP Modul) (10 LP)

-- Keine Lehrveranstaltung in diesem Semester --

 

Modul X - Campus Radio - Programm und Produktion (ÜWP Modul) (5 LP)

-- Keine Lehrveranstaltung in diesem Semester --

 

 

Master Studiengang

Modul I - Medientheorien (10 LP)

Technológos. Einsichten und Grenzen einer radikalen Medienarchäologie

Veranstaltungsnummer: 53506
Leistungspunkte: 3
Lehrende/r: Prof. Dr. Wolfgang Ernst
Sprache: Deutsch / Veranstaltungstyp: Seminar / Veranstaltungsart: Präsenzveranstaltung
 
Jahrtausende alte Kulturtechniken wie Schreiben und Rechnen, bislang an den performativen Vollzug durch Menschen gebunden, haben sich zu Technologien autonomisiert. Stellen diese - im Sinne Hegels - materielle und energetische Objektivierungen des Geistes dar, oder artikuliert sich in ihnen ein Technológos nach eigenem Recht? Der Frage nach einem techno-logischen Eigenwissen und -sinn (Hypothese oder Medienagent?) spürt die Diskussion im Seminar nach. Literatur: Gernot Grube / Werner Kogge / Sybille Krämer (Hg.), Schrift. Kulturtechnik zwischen Auge, Hand und Maschine, München (Fink) 2005; Karen Barad, "Posthumanist Performativity". Toward an Understanding of How Matter comes to Matter, in: Materialität denken. Studien zur technologischen Verkörperung: Hybride Artefakte, posthumane Körper, hg. v. Corinna Bath et al., Bielefeld (transcript) 2005, 187-215; W. E., Harte Arbeit am Begriff. Medienarchäologische Antworten auf die Frage nach der Technologie", in: Mechane. Journal of Philosophy and Anthropology of Technology, Ausgabe 0 (2020), Themenheft: "Esiste una filosofia della tecnica?", 107-132, https://mimesisjournals.com/ojs/index.php/mechane/article/view/328/24; Joerg Fingerhut / Rebekka Hufendiek / Markus Wild (Hg.), Philosophie der Verkörperung. Grundlagentexte zu einer aktuellen Debatte, 3. Aufl. Berlin (Suhrkamp) 2021; W. E., Technológos in Being. Radical Media Archaeology & the Computational Machine, New York et al. (Bloomsbury Academic) 2021 Bemerkung: Leistungsnachweis: Neben der aufmerksamen Textlektüre und dem regelmäßigen Seminarbesuch dient die Übernahme eines Referats der Teilnahmebescheinigung: eine kurze Einführung in den wöchentlich zu lesenden (und dann vom Seminar gemeinsam besprochenen) Text, wie er unter Moodle abgelegt ist. Die konkrete Gestaltung und Gewichtung dieses "reading response" steht den Referent*innen frei. Darüber hinaus kann in Anlehnung an das Seminar die Modulabschlussprüfung (MAP) in Form einer schriftlichen Hausarbeit erfolgen, als thematische Vertiefung einer der diskutierten Texte, oder zu den Seminarplan vorgeschlagenen Hausarbeitsthemen.
 
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Epochen der Digitalisierung: Eine buchstäblich zeit-kritische techniknahe Analyse

Veranstaltungsnummer: 53505
Leistungspunkte: 3
Lehrende/r: Prof. Dr. Wolfgang Ernst
Sprache: Deutsch / Veranstaltungstyp: Vorlesung / Veranstaltungsart: Präsenzveranstaltung
 
Während Medien- und Technikgeschichte zumeist Chronologien und Historiographien der Digitalisierung liefert, sucht Medienarchäographie den innertechnischen Chronológos der Digitalisierung aufzuspüren, mithin ihre "Unzeit". Im zwiefachen Sinne erweist sich damit die sogenannte "Digitalisierung" als zeit-kritisch. Gerade die getaktete Operativität des Digitalcomputers steht mit einer neuen Form von Zeitvergessenheit im Verbund. Technische Basisoperationen wie die zeitdiskrete Abtastung zeitkontinuierlicher Signale in der A/D-Wandlung sowie die "Philosophie der PCM" in der Nachrichtenübertragung erweisen sich tatsächlich als zeitigende Medienhandlungen, welche rekursiv Kulturtechniken der Diskretisierung von Zeit wie etwa die mechanische Räderuhr wieder aufrufen und techno-logisch eskaliseren lassen. In diesem Zusammenhang ist der Vergleich europäischer Hemmwerke, mit denen in anderen Hochkulturen, etwa Su Songs "Himmliche Waage" im mittelalterlichen China, epistemologisch erhellend. Digitales computing als (Zeit-)Funktion binärer Schaltung mündet in Alan Turings Anweisung "Treat time as discrete" ebenso wie in der chronopoetischen Emergenz einer "aufge(sc)hobenen Zeit" als Theorie technischer Zwischenspeicher. Das technomathematische Kernereignis der Digitalisierung ist der bistabile Kippspeicher. Literatur: Dieter Seitzer, Elektronische Analog-Digital-Umsetzer. Verfahren, Bauelemente, Beispiele, Berlin / Heidelberg (Springer) 1977; Alan Turing, Intelligence Service, hg. v. Bernhard Dotzler / Friedrich Kittler, Berlin (Brinkmann & Bose) 1987; Horst Völz, Kontinuierliche Digitaltechnik. Eine neue hochleistungsfähige Methode zur Digitalisierung von Signalen, Aachen (Shaker) 2008; Robert Dennhardt, Die Flipflop-Legende und das Digitale. Eine Vorgeschichte des Digitalcomputers vom Unterbrecherkontakt zur Röhrenelektronik 1837-1945, Berlin (Kulturverlag Kadmos) 2009; Shintaro Miyazaki, Algorhythmisiert. Eine Medienarchäologie digitaler Signale und (un)erhörter Zeiteffekte [Zugl.: Berlin, Humboldt-Univ., Diss., 2012], Berlin (Kulturverlag Kadmos) 2013 Leistungsnachweis: Erwartet wird zum Ende der Vorlesungszeit ein kurzes "Testat" von ca. 2-3 Seiten, mit der die HörerInnen ihre Teilnahme an der Vorlesung belegen (frei in der Form und kreativ zu gestalten: etwa als Zusammenfassung, kritischer Kommentar, oder ergänzende Gedanken). Darüber hinaus kann in Anlehnung an die Vorlesung die Modulabschlussprüfung (MAP) in Form einer schriftlichen Hausarbeit erfolgen, als Vertiefung einer der angesprochenen Themen nach Rücksprache mit dem Hochschullehrer.
 
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Modul II - Medienhistoriografie vs. Medienarchäologie (10 LP)

Der “Sound Spektrograph”. Einblicke in die Laborarbeit eines Messinstruments

Veranstaltungsnummer: 53526
Leistungspunkte: 3
Lehrende/r: Dr. Florian Schreiner
Sprache: Deutsch / Veranstaltungstyp: Vorlesung / Veranstaltungsart: Präsenzveranstaltung
 
Gegenstand des Seminars ist ein Laborinstrument zur Analyse und zum Anschreiben artikulierter Sprache. Diese stellt keinen kontinuierlichen Klangfluss dar, auch wenn die Vokale die größte Ähnlichkeit zum harmonischen Verlauf musikalischer Klänge aufweisen. So wurden sie auch zum primären Objekt medienbasierter Sprachforschung (Graham Bell, Miller, Stumpf, Chiba) und forderten ihre klangliche Synthetisierung geradezu heraus. Von Helmholtz etwa oder an den legendären Bell Laboratorien. Konsonanten, Frikativa und Plosiva geben dagegen die geräuschhaften Anteile der Stimme und dies ist den Verschlussartikulationen der Lippen im Gegensatz zu den klangbildenden Resonanzräumen wie Mund und Rache geschuldet. Diesen diskontinuierlichen Wechsel in der Sprache kann der gängige Hüllkurvenverlauf eines Oszillogramms nicht artikulieren und so tritt Mitte der 1940er Jahre die dreidimensionale Matrix namens Spektrogramm an dessen Stelle. Das Seminar behandelt zunächst die Basisunterscheidungen von Ton, Klang, Vokal und Geräusch, die unterschiedliche Gestalten im Klangspektrum der Sprache geben, es werden die archäologischen Vorläufer Kymograph, Phonautograph, Oszillograph und Phonodeik und ihre Mitschreiber Grammophon und Tonband vorgestellt. Am Ende wird die Bedeutung des Spektrogramms auch anhand seiner vielfältigen Anwendungsbereiche deutlich. MAP: Hausarbeit
 
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Medien aus Papier

Veranstaltungsnummer: 53521
Leistungspunkte: 3
Lehrende/r: Lotte Schüßler
Sprache: Deutsch / Veranstaltungstyp: Seminar / Veranstaltungsart: Präsenzveranstaltung
 
Paper matters – dies vertritt etwa das 2021 in Berlin eröffnete Haus des Papiers, dessen Papierkunst die vielseitigen gestalterischen Möglichkeiten des Werkstoffs reflektiert. Welche dramatischen Ausmaße wiederum das Fehlen von Papier hat, muss gegenwärtig die von der globalen Knappheit an Papieren und Pappen getroffene deutsche Verlagsbranche spüren. Papier ist seit Jahrhunderten die Grundlage einer Vielfalt an Medien, mit denen sich signifikante Wissenstechniken, künstlerische, handwerkliche oder industrielle Praktiken verbinden. Das Seminar möchte eine breite medienhistorische und -ästhetische Perspektive auf Papier entwerfen, die dieses sowohl als Medium als auch als Werkstoff begreift. Wir diskutieren einschlägige medienwissenschaftliche Beiträge von Lisa Gitelman, Harold Innis, Markus Krajewski und anderen, um ausgehend davon auszuloten, welche Fragestellungen sich (heute) an Papiermedien herantragen lassen. Nach Möglichkeit besuchen wir das Haus des Papiers und das Deutsche Technikmuseum. Die Exkursionen müssen ggf. an vom regelmäßigen Seminartermin abweichenden Tagen stattfinden; hierüber verständigen wir uns zu Beginn des Semesters. MAP: Hausarbeit, mündliche Prüfung
 
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Das Buch: neue medien- und buchwissenschaftliche Perspektiven auf ein altes Medium

Veranstaltungsnummer: 53515
Leistungspunkte: 3
Lehrende/r: Dr. Hannah Wiemer
Sprache: Deutsch / Veranstaltungstyp: Seminar / Veranstaltungsart: Digitalveranstaltung
 
Neue Medien entstehen meist in Auseinandersetzung und Abgrenzung zu schon vorhandenen Kommunikations- und Wissenstechnologien. So wurde dem Buch angesichts der Entstehung neuer Medien oder neuer Nutzung- und Verbreitungswege schon vielfach sein Untergang vorausgesagt, und doch existiert es weiter und prägte die Formen und Formate vieler anderer Medien. Anhand ausgewählter historischer Kontexte untersucht das Seminar, auf welche Weise das Buch jeweils zur Abgrenzungsfolie für andere Medien wurde. In welchem Verhältnis positionierten sich jeweils „neue Medien“ zu dem Altehrwürdigen? Welche eigenen Konturierungen des Mediums Buch bildeten sich in diesen Auseinandersetzungen heraus? Der Kurs führt in ausgewählte zentrale Forschungsarbeiten der book studies ein und stellt diesen medienwissenschaftliche Perspektiven auf die Geschichte des Buches gegenüber. Eine Exkursion zum Deutschen Schrift- und Buchmuseum nach Leipzig ist geplant.
 
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Mediengeschichte als Wissensgeschichte (Begleitseminar zur Vorlesung)

Veranstaltungsnummer: 53502
Leistungspunkte: 3
Lehrende/r: Prof. Dr. Viktoria Tkaczyk
Sprache: Deutsch / Veranstaltungstyp: Seminar / Veranstaltungsart: Präsenzveranstaltung
 
Begleitend zur Vorlesung Mediengeschichte als Wissensgeschichte (53501) werden im Seminar einschlägige theoretische Positionen der Medienwissenschaft und Wissen(schaft)sgeschichte gelesen und diskutiert. Darüber hinaus bietet das Seminar vertiefende Einblicke in das historische Quellenmaterial der Vorlesung. Studierende ergänzen die Diskussion durch eigene Recherchen zur Genese, Genealogie, Nutzung und Umnutzung einzelner Medientechnologien. Das Begleitseminar kann nur bei gleichzeitiger Teilnahme an der Vorlesung „Mediengeschichte als Wissensgeschichte“ (53501) belegt werden.
 
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Mediengeschichte als Wissensgeschichte

Veranstaltungsnummer: 53501
Leistungspunkte: 3
Lehrende/r: Prof. Dr. Viktoria Tkaczyk
Sprache: Deutsch / Veranstaltungstyp: Vorlesung / Veranstaltungsart: Präsenzveranstaltung
 
Ohne Medien kein Wissen, ohne Wissen keine Medien. Die Vorlesung widmet sich dieser Interdependenz von Medien und Wissen in historischer Perspektive. Anhand zentraler Medientechnologien, großer medialer Infrastrukturen, aber auch scheinbar randständiger und vergessener Medien wird nachgezeichnet, welches Wissen in deren Konzeption, Herstellung und Distribution eingeflossen ist und welchen Einfluss diese Medien wiederum auf epistemische Prozesse nahmen. Die Vorlesung geht auf globale und lokale Entwicklungen ein und befasst sich mit der Chronologie, Genealogie und den Zeitensprüngen von „Medienwissen“. Strukturgebend für die Lehrveranstaltung sind Medien der Selbst- und Fremdverortung, Teilung und Einordnung, Wiedergabe und Übersetzung, Nah- und Fernkommunikation, Substitution und Simulation, Gestaltung, Partizipation, Intervention und Protektion. Empfohlen wird außerdem der Besuch des Begleitseminars zur Vorlesung (53502).
 
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Modul III - Politiken des Medialen (10 LP)

-- Keine Lehrveranstaltung in diesem Semester --

 

Modul IV - Mediendramaturgie und Medienästhetik (10 LP)

Medien aus Papier

Veranstaltungsnummer: 53521
Leistungspunkte: 3
Lehrende/r: Lotte Schüßler
Sprache: Deutsch / Veranstaltungstyp: Seminar / Veranstaltungsart: Präsenzveranstaltung
 
Paper matters – dies vertritt etwa das 2021 in Berlin eröffnete Haus des Papiers, dessen Papierkunst die vielseitigen gestalterischen Möglichkeiten des Werkstoffs reflektiert. Welche dramatischen Ausmaße wiederum das Fehlen von Papier hat, muss gegenwärtig die von der globalen Knappheit an Papieren und Pappen getroffene deutsche Verlagsbranche spüren. Papier ist seit Jahrhunderten die Grundlage einer Vielfalt an Medien, mit denen sich signifikante Wissenstechniken, künstlerische, handwerkliche oder industrielle Praktiken verbinden. Das Seminar möchte eine breite medienhistorische und -ästhetische Perspektive auf Papier entwerfen, die dieses sowohl als Medium als auch als Werkstoff begreift. Wir diskutieren einschlägige medienwissenschaftliche Beiträge von Lisa Gitelman, Harold Innis, Markus Krajewski und anderen, um ausgehend davon auszuloten, welche Fragestellungen sich (heute) an Papiermedien herantragen lassen. Nach Möglichkeit besuchen wir das Haus des Papiers und das Deutsche Technikmuseum. Die Exkursionen müssen ggf. an vom regelmäßigen Seminartermin abweichenden Tagen stattfinden; hierüber verständigen wir uns zu Beginn des Semesters. MAP: Hausarbeit, mündliche Prüfung
 
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Das Buch: neue medien- und buchwissenschaftliche Perspektiven auf ein altes Medium

Veranstaltungsnummer: 53515
Leistungspunkte: 3
Lehrende/r: Dr. Hannah Wiemer
Sprache: Deutsch / Veranstaltungstyp: Seminar / Veranstaltungsart: Digitalveranstaltung
 
Neue Medien entstehen meist in Auseinandersetzung und Abgrenzung zu schon vorhandenen Kommunikations- und Wissenstechnologien. So wurde dem Buch angesichts der Entstehung neuer Medien oder neuer Nutzung- und Verbreitungswege schon vielfach sein Untergang vorausgesagt, und doch existiert es weiter und prägte die Formen und Formate vieler anderer Medien. Anhand ausgewählter historischer Kontexte untersucht das Seminar, auf welche Weise das Buch jeweils zur Abgrenzungsfolie für andere Medien wurde. In welchem Verhältnis positionierten sich jeweils „neue Medien“ zu dem Altehrwürdigen? Welche eigenen Konturierungen des Mediums Buch bildeten sich in diesen Auseinandersetzungen heraus? Der Kurs führt in ausgewählte zentrale Forschungsarbeiten der book studies ein und stellt diesen medienwissenschaftliche Perspektiven auf die Geschichte des Buches gegenüber. Eine Exkursion zum Deutschen Schrift- und Buchmuseum nach Leipzig ist geplant.
 
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Die Sonifizierung Abstrakter Visueller Referenzen

Veranstaltungsnummer: 53519
Leistungspunkte: 3
Lehrende/r: Rüdiger Wenk
Sprache: Deutsch / Veranstaltungstyp: Seminar / Veranstaltungsart: Digitalveranstaltung
 
In diesem forschenden Seminar beginnen wir mit Theorie- und Textarbeit und schaffen uns so die medientheoretischen Grundlagen, insbesondere die der sonischen Medienarchäologie, zur Einordnung der Abstrakten visuellen Referenz. Komponisten der experimentellen Musik setzen oft auf die grafische Notation wobei die Standardnotation auch außer Kraft gesetzt werden kann. In der abstrakten visuellen Referenz als eine Form der grafischen Notation wie sie Earle Brown mit seinem Stück December 1952 präsentierte, liegt das Ermessen der Vertonung ganz beim Spieler und nicht beim Komponisten. Der Performer muss die Partitur interpretieren und die grafische Informationsebene in Musik umwandeln. Das Ergebnis basiert ausschließlich auf subjektivem Empfinden und Bewusstsein des einzelnen Spielers. Wir beschreiben einen ontologischen Ort zwischen visuellen und auditiven Epistemen: Kann eine improvisierte Interpretation durch Klangkünstler*innen/Musiker*innen als ein Sonifizierungsprozess im Medienarchäologischen Sinne begriffen werden? Oder bildet die Klangerzeugung den Prozess der Sonifizierung? Wir betrachten die Prozesse der Klangerzeugung innerhalb der analogen Klangsynthese (Modularsystem, Synthesizer-Archiv), mit Instrumenten mit elektronischen Tonabnehmern (Bsp.: E-Gitarre, E-Bass) und mit rein analogen Instrumenten, wie Trompete oder Horn. Was verstehen wir unter Abstraktheit im künstlerischen Sinne? Kann eine Abstrakte Visuelle Referenz als Zeitkristall verstanden werden?
 
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Schwarzes Gestrichel – W.G. Sebald in medienwissenschaftlicher Perspektive

Veranstaltungsnummer: 53509
Leistungspunkte: 3
Lehrende/r: Dr. Florian Leitner
Sprache: Deutsch / Veranstaltungstyp: Seminar / Veranstaltungsart: Präsenzveranstaltung
 
Der vor 20 Jahren verstorbene W.G. Sebald gilt heute gemeinhin als bedeutendster Schriftsteller deutscher Sprache des ausgehenden 20. Jahrhunderts. Seine Werke kreisen um die Katastrophen des 20. Jahrhunderts, nicht zuletzt den Holocaust und den Zweiten Weltkrieg, die zerbrochenen Biografien von Geflüchteten, Erinnerungsarbeit und Melancholie. Fotografien bilden einen integralen Bestandteil von Sebalds Texten, doch auch Sebalds Erwähnungen anderer Medientechnologien, nicht zuletzt des Films, sind eine genauere Untersuchung wert. Vor diesem Hintergrund wollen wir in dem Seminar versuchen, aus medienwissenschaftlicher Perspektive einen neuen Blick auf Sebalds Werk zu werfen. Allen Teilnehmer_innen wird dringend empfohlen, bereits vor Semesterbeginn die Prosawerke Sebalds zu lesen — "Schwindel. Gefühle", "Die Ausgewanderten", "Die Ringe des Saturn" und "Austerlitz" — sowie idealerweise auch die Bände "Luftkrieg und Literatur" und "Campo Santo". Planen Sie dafür ausreichend Zeit ein; die Texte Sebalds sind gering im Umfang, erfordern aber aufmerksame Lektüre.
 
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Modul V - Digitale Medien (10 LP)

Decolonial Approaches to Digital Media

Veranstaltungsnummer: 53524
Leistungspunkte: 3
Lehrende/r: Dr. Özgün Eylül İşcen
Sprache: Englisch / Veranstaltungstyp: Seminar / Veranstaltungsart: Digitalveranstaltung
 

 
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Kulturgeschichte der Digitalisierung

Veranstaltungsnummer: 53517
Leistungspunkte: 3
Lehrende/r: Prof. Dr. Stefan Münker
Sprache: Deutsch / Veranstaltungstyp: Seminar / Veranstaltungsart: Präsenzveranstaltung
 
Der Siegeszug der Computer in all ihren Formen hat einen Wandel bewirkt, der mittlerweile alle gesellschaftlichen Bereiche durchdrungen hat. Oft wird dieser Wandel als Zäsur, ja als Revolution gedeutet, die einen radikalen Bruch sozialer, politischer, ökonomischer, kultureller und auch privater Praktiken erzwingt. Doch so richtig es ist, dass die digitale Technik nachhaltige und grundlegende Veränderungen hervorgebracht hat (und noch hervorbringen wird), so irreführend ist die Deutung des digitalen Wandelns als Zäsur: Tatsächlich ist die Digitalisierung eine sehr alte Kulturtechnik, die bereits der Entstehung der Alphabetschrift oder der Zahlensysteme zugrunde liegt, und in der Zivilisationsgeschichte auch vor der Erfindung binär-rechnender Maschinen Spuren hinterlassen hat. Das Seminar will zweierlei leisten: Es will an ausgewählten Beispielen die historischen Ursprünge der Digitalisierung freilegen und ihre Auswirkungen auch in vormodernen Zeiten verfolgen; und es wird an aktuellen Fallbeispielen (und auf der Basis neuester Publikationen) zeigen, inwiefern die digitale Technik der Computer der Gegenwart Antworten auf Probleme gibt, die sich vor allem in der Moderne seit etwa 200 Jahren herausgebildet haben.
 
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Lektüreseminar: “Discriminating Data”, Wendy Chun – Detailseite

Veranstaltungsnummer: 53516
Leistungspunkte: 3
Lehrende/r: Prof. Dr. Shintaro Miyazaki
Sprache: Deutsch / Veranstaltungstyp: Seminar / Veranstaltungsart: Präsenzveranstaltung
 
Wir lesen Discriminating Data, die neueste Monographie der renommierten, kanadischen, feministischen und rassismuskritischen Medienwissenschaftlerin Wendy Hui Kyong Chun und werden uns mit den Schattenseiten der Digitalisierung, aber auch den neuen Möglichkeiten der Differenz, der Kritik, des Widerstands und der Transformation auseinandersetzen. Es wird in dem etwa 250-seitigen Buch um die Verbindung von Big Data und der Korrelation als statistisches Merkmal mit der Eugenik, um historische Kontexte des Internets, der künstlichen Intelligenz, der sozialen Medien, der Netzwerkwissenschaften und des maschinellen Lernens gehen. Discriminating Data bietet damit einen hervorragenden medienwissenschaftlichen Einstieg in eine kritische Auseinandersetzung mit digitalen Medien und der digitalen Transformation. Die Bereitschaft, mit lauter Stimme im Seminar konkrete Textpassagen vorzulesen und aktiv an der Erschließung des Textes mit Interpretationsvorschlägen und eigenen kritischen Vorschlägen mitzuarbeiten, ist Bedingung für die Teilnahme. Für die gemein­same Lektüre wird ein gedruckter Reader mit dem Buchtext bereitgestellt.
 
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Modul VI - Vertiefung Medienepistemologie, -archäologie und -historiografie (10 LP)

Technológos. Einsichten und Grenzen einer radikalen Medienarchäologie

Veranstaltungsnummer: 53506
Leistungspunkte: 3
Lehrende/r: Prof. Dr. Wolfgang Ernst
Sprache: Deutsch / Veranstaltungstyp: Seminar / Veranstaltungsart: Präsenzveranstaltung
 
Jahrtausende alte Kulturtechniken wie Schreiben und Rechnen, bislang an den performativen Vollzug durch Menschen gebunden, haben sich zu Technologien autonomisiert. Stellen diese - im Sinne Hegels - materielle und energetische Objektivierungen des Geistes dar, oder artikuliert sich in ihnen ein Technológos nach eigenem Recht? Der Frage nach einem techno-logischen Eigenwissen und -sinn (Hypothese oder Medienagent?) spürt die Diskussion im Seminar nach. Literatur: Gernot Grube / Werner Kogge / Sybille Krämer (Hg.), Schrift. Kulturtechnik zwischen Auge, Hand und Maschine, München (Fink) 2005; Karen Barad, "Posthumanist Performativity". Toward an Understanding of How Matter comes to Matter, in: Materialität denken. Studien zur technologischen Verkörperung: Hybride Artefakte, posthumane Körper, hg. v. Corinna Bath et al., Bielefeld (transcript) 2005, 187-215; W. E., Harte Arbeit am Begriff. Medienarchäologische Antworten auf die Frage nach der Technologie", in: Mechane. Journal of Philosophy and Anthropology of Technology, Ausgabe 0 (2020), Themenheft: "Esiste una filosofia della tecnica?", 107-132, https://mimesisjournals.com/ojs/index.php/mechane/article/view/328/24; Joerg Fingerhut / Rebekka Hufendiek / Markus Wild (Hg.), Philosophie der Verkörperung. Grundlagentexte zu einer aktuellen Debatte, 3. Aufl. Berlin (Suhrkamp) 2021; W. E., Technológos in Being. Radical Media Archaeology & the Computational Machine, New York et al. (Bloomsbury Academic) 2021 Bemerkung: Leistungsnachweis: Neben der aufmerksamen Textlektüre und dem regelmäßigen Seminarbesuch dient die Übernahme eines Referats der Teilnahmebescheinigung: eine kurze Einführung in den wöchentlich zu lesenden (und dann vom Seminar gemeinsam besprochenen) Text, wie er unter Moodle abgelegt ist. Die konkrete Gestaltung und Gewichtung dieses "reading response" steht den Referent*innen frei. Darüber hinaus kann in Anlehnung an das Seminar die Modulabschlussprüfung (MAP) in Form einer schriftlichen Hausarbeit erfolgen, als thematische Vertiefung einer der diskutierten Texte, oder zu den Seminarplan vorgeschlagenen Hausarbeitsthemen.
 
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Epochen der Digitalisierung: Eine buchstäblich zeit-kritische techniknahe Analyse

Veranstaltungsnummer: 53505
Leistungspunkte: 3
Lehrende/r: Prof. Dr. Wolfgang Ernst
Sprache: Deutsch / Veranstaltungstyp: Vorlesung / Veranstaltungsart: Präsenzveranstaltung
 
Während Medien- und Technikgeschichte zumeist Chronologien und Historiographien der Digitalisierung liefert, sucht Medienarchäographie den innertechnischen Chronológos der Digitalisierung aufzuspüren, mithin ihre "Unzeit". Im zwiefachen Sinne erweist sich damit die sogenannte "Digitalisierung" als zeit-kritisch. Gerade die getaktete Operativität des Digitalcomputers steht mit einer neuen Form von Zeitvergessenheit im Verbund. Technische Basisoperationen wie die zeitdiskrete Abtastung zeitkontinuierlicher Signale in der A/D-Wandlung sowie die "Philosophie der PCM" in der Nachrichtenübertragung erweisen sich tatsächlich als zeitigende Medienhandlungen, welche rekursiv Kulturtechniken der Diskretisierung von Zeit wie etwa die mechanische Räderuhr wieder aufrufen und techno-logisch eskaliseren lassen. In diesem Zusammenhang ist der Vergleich europäischer Hemmwerke, mit denen in anderen Hochkulturen, etwa Su Songs "Himmliche Waage" im mittelalterlichen China, epistemologisch erhellend. Digitales computing als (Zeit-)Funktion binärer Schaltung mündet in Alan Turings Anweisung "Treat time as discrete" ebenso wie in der chronopoetischen Emergenz einer "aufge(sc)hobenen Zeit" als Theorie technischer Zwischenspeicher. Das technomathematische Kernereignis der Digitalisierung ist der bistabile Kippspeicher. Literatur: Dieter Seitzer, Elektronische Analog-Digital-Umsetzer. Verfahren, Bauelemente, Beispiele, Berlin / Heidelberg (Springer) 1977; Alan Turing, Intelligence Service, hg. v. Bernhard Dotzler / Friedrich Kittler, Berlin (Brinkmann & Bose) 1987; Horst Völz, Kontinuierliche Digitaltechnik. Eine neue hochleistungsfähige Methode zur Digitalisierung von Signalen, Aachen (Shaker) 2008; Robert Dennhardt, Die Flipflop-Legende und das Digitale. Eine Vorgeschichte des Digitalcomputers vom Unterbrecherkontakt zur Röhrenelektronik 1837-1945, Berlin (Kulturverlag Kadmos) 2009; Shintaro Miyazaki, Algorhythmisiert. Eine Medienarchäologie digitaler Signale und (un)erhörter Zeiteffekte [Zugl.: Berlin, Humboldt-Univ., Diss., 2012], Berlin (Kulturverlag Kadmos) 2013 Leistungsnachweis: Erwartet wird zum Ende der Vorlesungszeit ein kurzes "Testat" von ca. 2-3 Seiten, mit der die HörerInnen ihre Teilnahme an der Vorlesung belegen (frei in der Form und kreativ zu gestalten: etwa als Zusammenfassung, kritischer Kommentar, oder ergänzende Gedanken). Darüber hinaus kann in Anlehnung an die Vorlesung die Modulabschlussprüfung (MAP) in Form einer schriftlichen Hausarbeit erfolgen, als Vertiefung einer der angesprochenen Themen nach Rücksprache mit dem Hochschullehrer.
 
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knowledge and its resources: concepts, metohods, histographies

Veranstaltungsnummer: 53512
Leistungspunkte: 3
Lehrende/r: Prof. Dr. Christine von Oertzen
Sprache: Englisch / Veranstaltungstyp: Seminar / Veranstaltungsart: Präsenzveranstaltung
 
Resources—from raw materials, artifacts, material objects, and instruments to human skills, ideas, and practices, to personal networks and large-scale technological infrastructures—impact substantially upon the creation, maintenance, and advancement of knowledge. Knowledge, in turn, is necessary to define and unlock such resources, as well as being, in and of itself, one of the key resources of human culture. At the intersection of media studies, STS, history of science, and history of the humanities, this course offers a framework for the analysis of knowledge and its resources and the multiple reciprocities between the two categories. It addresses the core concepts, methodologies, and historiographies necessary to disentangling the complex relationships between knowledge and its resources in a long-term and global perspective. Key to the agenda is a “historical-political epistemology,” an approach highlighting the ways in which knowledge is shaped historically and in which political systems, technological infrastructures, and social interaction shape the resource economics of knowledge cultures. This Seminar will be taught in English, together with Anke te Heesen (HU, History of Science) and Cale Johnson (FU, Institute for the History of Knowledge in the Ancient World) as part of the curriculum of the International Max Planck Research School “Knowledge and its Resources”. The reading load will be demanding.Students who wish to participate please apply with a short motivation email to Christine von Oertzen (HU, Media Studies) (). Achtung Ort: Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, IMPRS Gebäude, Boltzmannstraße 18, 14195 Berlin (Dahlem)
 
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Mediengeschichte als Wissensgeschichte (Begleitseminar zur Vorlesung)

Veranstaltungsnummer: 53502
Leistungspunkte: 3
Lehrende/r: Prof. Dr. Viktoria Tkaczyk
Sprache: Deutsch / Veranstaltungstyp: Seminar / Veranstaltungsart: Präsenzveranstaltung
 
Begleitend zur Vorlesung Mediengeschichte als Wissensgeschichte (53501) werden im Seminar einschlägige theoretische Positionen der Medienwissenschaft und Wissen(schaft)sgeschichte gelesen und diskutiert. Darüber hinaus bietet das Seminar vertiefende Einblicke in das historische Quellenmaterial der Vorlesung. Studierende ergänzen die Diskussion durch eigene Recherchen zur Genese, Genealogie, Nutzung und Umnutzung einzelner Medientechnologien. Das Begleitseminar kann nur bei gleichzeitiger Teilnahme an der Vorlesung „Mediengeschichte als Wissensgeschichte“ (53501) belegt werden.
 
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Mediengeschichte als Wissensgeschichte

Veranstaltungsnummer: 53501
Leistungspunkte: 3
Lehrende/r: Prof. Dr. Viktoria Tkaczyk
Sprache: Deutsch / Veranstaltungstyp: Vorlesung / Veranstaltungsart: Präsenzveranstaltung
 
Ohne Medien kein Wissen, ohne Wissen keine Medien. Die Vorlesung widmet sich dieser Interdependenz von Medien und Wissen in historischer Perspektive. Anhand zentraler Medientechnologien, großer medialer Infrastrukturen, aber auch scheinbar randständiger und vergessener Medien wird nachgezeichnet, welches Wissen in deren Konzeption, Herstellung und Distribution eingeflossen ist und welchen Einfluss diese Medien wiederum auf epistemische Prozesse nahmen. Die Vorlesung geht auf globale und lokale Entwicklungen ein und befasst sich mit der Chronologie, Genealogie und den Zeitensprüngen von „Medienwissen“. Strukturgebend für die Lehrveranstaltung sind Medien der Selbst- und Fremdverortung, Teilung und Einordnung, Wiedergabe und Übersetzung, Nah- und Fernkommunikation, Substitution und Simulation, Gestaltung, Partizipation, Intervention und Protektion. Empfohlen wird außerdem der Besuch des Begleitseminars zur Vorlesung (53502).
 
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Modul VII - Vertiefung Angewandte Medienwissenschaft (Digitale Medien, Mediendramaturgie) (10 LP)

Das Buch: neue medien- und buchwissenschaftliche Perspektiven auf ein altes Medium

Veranstaltungsnummer: 53515
Leistungspunkte: 3
Lehrende/r: Dr. Hannah Wiemer
Sprache: Deutsch / Veranstaltungstyp: Seminar / Veranstaltungsart: Digitalveranstaltung
 
Neue Medien entstehen meist in Auseinandersetzung und Abgrenzung zu schon vorhandenen Kommunikations- und Wissenstechnologien. So wurde dem Buch angesichts der Entstehung neuer Medien oder neuer Nutzung- und Verbreitungswege schon vielfach sein Untergang vorausgesagt, und doch existiert es weiter und prägte die Formen und Formate vieler anderer Medien. Anhand ausgewählter historischer Kontexte untersucht das Seminar, auf welche Weise das Buch jeweils zur Abgrenzungsfolie für andere Medien wurde. In welchem Verhältnis positionierten sich jeweils „neue Medien“ zu dem Altehrwürdigen? Welche eigenen Konturierungen des Mediums Buch bildeten sich in diesen Auseinandersetzungen heraus? Der Kurs führt in ausgewählte zentrale Forschungsarbeiten der book studies ein und stellt diesen medienwissenschaftliche Perspektiven auf die Geschichte des Buches gegenüber. Eine Exkursion zum Deutschen Schrift- und Buchmuseum nach Leipzig ist geplant.
 
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Kulturgeschichte der Digitalisierung

Veranstaltungsnummer: 53517
Leistungspunkte: 3
Lehrende/r: Prof. Dr. Stefan Münker
Sprache: Deutsch / Veranstaltungstyp: Seminar / Veranstaltungsart: Präsenzveranstaltung
 
Der Siegeszug der Computer in all ihren Formen hat einen Wandel bewirkt, der mittlerweile alle gesellschaftlichen Bereiche durchdrungen hat. Oft wird dieser Wandel als Zäsur, ja als Revolution gedeutet, die einen radikalen Bruch sozialer, politischer, ökonomischer, kultureller und auch privater Praktiken erzwingt. Doch so richtig es ist, dass die digitale Technik nachhaltige und grundlegende Veränderungen hervorgebracht hat (und noch hervorbringen wird), so irreführend ist die Deutung des digitalen Wandelns als Zäsur: Tatsächlich ist die Digitalisierung eine sehr alte Kulturtechnik, die bereits der Entstehung der Alphabetschrift oder der Zahlensysteme zugrunde liegt, und in der Zivilisationsgeschichte auch vor der Erfindung binär-rechnender Maschinen Spuren hinterlassen hat. Das Seminar will zweierlei leisten: Es will an ausgewählten Beispielen die historischen Ursprünge der Digitalisierung freilegen und ihre Auswirkungen auch in vormodernen Zeiten verfolgen; und es wird an aktuellen Fallbeispielen (und auf der Basis neuester Publikationen) zeigen, inwiefern die digitale Technik der Computer der Gegenwart Antworten auf Probleme gibt, die sich vor allem in der Moderne seit etwa 200 Jahren herausgebildet haben.
 
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Lektüreseminar: “Discriminating Data”, Wendy Chun – Detailseite

Veranstaltungsnummer: 53516
Leistungspunkte: 3
Lehrende/r: Prof. Dr. Shintaro Miyazaki
Sprache: Deutsch / Veranstaltungstyp: Seminar / Veranstaltungsart: Präsenzveranstaltung
 
Wir lesen Discriminating Data, die neueste Monographie der renommierten, kanadischen, feministischen und rassismuskritischen Medienwissenschaftlerin Wendy Hui Kyong Chun und werden uns mit den Schattenseiten der Digitalisierung, aber auch den neuen Möglichkeiten der Differenz, der Kritik, des Widerstands und der Transformation auseinandersetzen. Es wird in dem etwa 250-seitigen Buch um die Verbindung von Big Data und der Korrelation als statistisches Merkmal mit der Eugenik, um historische Kontexte des Internets, der künstlichen Intelligenz, der sozialen Medien, der Netzwerkwissenschaften und des maschinellen Lernens gehen. Discriminating Data bietet damit einen hervorragenden medienwissenschaftlichen Einstieg in eine kritische Auseinandersetzung mit digitalen Medien und der digitalen Transformation. Die Bereitschaft, mit lauter Stimme im Seminar konkrete Textpassagen vorzulesen und aktiv an der Erschließung des Textes mit Interpretationsvorschlägen und eigenen kritischen Vorschlägen mitzuarbeiten, ist Bedingung für die Teilnahme. Für die gemein­same Lektüre wird ein gedruckter Reader mit dem Buchtext bereitgestellt.
 
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Schwarzes Gestrichel – W.G. Sebald in medienwissenschaftlicher Perspektive

Veranstaltungsnummer: 53509
Leistungspunkte: 3
Lehrende/r: Dr. Florian Leitner
Sprache: Deutsch / Veranstaltungstyp: Seminar / Veranstaltungsart: Präsenzveranstaltung
 
Der vor 20 Jahren verstorbene W.G. Sebald gilt heute gemeinhin als bedeutendster Schriftsteller deutscher Sprache des ausgehenden 20. Jahrhunderts. Seine Werke kreisen um die Katastrophen des 20. Jahrhunderts, nicht zuletzt den Holocaust und den Zweiten Weltkrieg, die zerbrochenen Biografien von Geflüchteten, Erinnerungsarbeit und Melancholie. Fotografien bilden einen integralen Bestandteil von Sebalds Texten, doch auch Sebalds Erwähnungen anderer Medientechnologien, nicht zuletzt des Films, sind eine genauere Untersuchung wert. Vor diesem Hintergrund wollen wir in dem Seminar versuchen, aus medienwissenschaftlicher Perspektive einen neuen Blick auf Sebalds Werk zu werfen. Allen Teilnehmer_innen wird dringend empfohlen, bereits vor Semesterbeginn die Prosawerke Sebalds zu lesen — "Schwindel. Gefühle", "Die Ausgewanderten", "Die Ringe des Saturn" und "Austerlitz" — sowie idealerweise auch die Bände "Luftkrieg und Literatur" und "Campo Santo". Planen Sie dafür ausreichend Zeit ein; die Texte Sebalds sind gering im Umfang, erfordern aber aufmerksame Lektüre.
 
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Modul VIII - Projektmodul (10 LP)

Medientechnisches Praktikum

Veranstaltungsnummer: 53537
Leistungspunkte: 2
Lehrende/r: Ingolf Haedicke
Sprache: Deutsch / Veranstaltungstyp: Vorlesung / Veranstaltungsart: Digitalveranstaltung
 
Fernab des regulären Arbeitsalltags eines Studierenden der Musik – und Medienwissenschaft, bietet diese Projektarbeit die Möglichkeit, praktisch an medientechnischen Geräten oder elektronischen Musikinstrumenten zu forschen. Unter Anleitung werden Teilnehmer selbst zu Lötkolben und Schraubendreher greifen, um beispielsweise Morse-Apparate, elektronische Musikinstrumente (Theremin, Onde Martenot, Trautonium), Plattenspieler, Lautsprecher, drahtgebundene oder drahtlose Sende- und Empfangsgeräte, Tonabnehmer (pick ups), oder Fotoapparate zu bauen. Dabei ist dieses Praktikum eine einzigartige Möglichkeit, neue Sichtweisen und Fragestellungen zu medientheoretischen Studien, wie sie vor allem im Zusammenhang mit dem medienarchäologischen Fundus betrieben werden, zu entwickeln. Schwerpunkte sind: Schwingkreis (Funk), Resonatoren, Fotografie. Ebenso bietet dieses Praktikum die Möglichkeit, Demonstrationsmodelle für Referate zu speziellen Seminaren der Musik- und Medienwissenschaft anzufertigen. So nebenbei werden die notwendigen Grundlagen der Akustik und Elektronik vermittelt, bei Bedarf auch über die vorgegebene Praktikumszeit hinaus.
 Die Erfahrung lehrt, daß das erworbene Schulwissen nach einigen Jahren nur bruchstückhaft vorhanden und abrufbar ist. Erst wenn ein medientechnisches Gerät selbst angefertigt worden ist, wird die Funktionsweise desselben so schnell nicht vergessen und überhaupt erst verstanden. Gerade in der heutigen Zeit, wo bereits das bloße Bedienen können komplizierter Geräte und apps als „intellektuelle Leistung“ verstanden wird, sind ein paar Grundlagenkenntnisse wichtiger denn je. Elektrotechnische Vorkenntnisse sind nicht von Nöten. Eine Teilnahme kann sowohl regelmäßig, als auch sporadisch projektgebunden erfolgen und ist je nach Zeit der Studierenden auch an anderen Tagen und Stunden möglich. Bemerkung Der Teilnahmewunsch wird schriftlich per E-Mail an gestellt. Dann erhalten Sie weitere Informationen u.a. zum Ort.
 
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Konzept Medientheater

Veranstaltungsnummer: 53530
Leistungspunkte: 1
Lehrende/r: Dr. Florian Leitner
Sprache: Deutsch / Veranstaltungstyp: Seminar / Veranstaltungsart: Präsenzveranstaltung
 
Das Medientheater am Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft ist ein Labor für medienkünstlerische Performances, die u.a. von Studierenden in Projektseminaren entwickelt werden. Welche Möglichkeiten gibt es, in einem Theater Medien zum Thema zu machen? Ausgehend von dieser Frage entwickeln die Teilnehmer_innen eigene medienkünstlerische Formate und Projekte, die im Medientheater präsentiert werden. Bemerkung NB: Die Teilnehmer_innen müssen ausreichend Zeit für die eigenständige Projektarbeit — ca. einen Arbeitstag pro Woche — einplanen.
 
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Freie Software und Medienwissenschaft

Veranstaltungsnummer: 53520
Leistungspunkte: -2
Lehrende/r: Prof. Dr. Shintaro Miyazaki
Sprache: Deutsch / Veranstaltungstyp: Seminar / Veranstaltungsart: Präsenzveranstaltung
 
In diesem Projektseminar lernen Studierende, wie sie mit Hilfe von freier Software medienwissenschaftliche Fragestellungen vertiefen, praktisch erproben und untersuchen können. Dabei soll selbstständig praktisches Wissen im Themenfeld Free/Libre Open Source Software (FLOSS) erlangt werden. Die konkrete Projektarbeit wird nach Absprache und in Begleitung mit dem Lehrenden selbstständig im Rahmen des Projektseminars erarbeitet und spielt sich im Bereich der Medienproduktion und -reflektion (Onlinetext, Bild, Diagramme/Karten, Audio, Video) mit FLOSS-Software ab. Dabei wird geübt, wie Praxiswissen beschrieben, operationalisiert und kritisiert werden kann, so dass am Ende des Seminars Materialien vorliegen, die im besten Fall in veröffentlichten Anleitungen oder Rezepten münden. Eine Offenheit für die kritische Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Demokratie und Medien ist willkommen, aber keine Voraussetzung. Einige der Projektresultate könnten im Rahmen der Initiative #gnuHU unter CreativeCommons-Lizenz (BY-ShareAlike) veröffentlicht werden. Das Projektseminar ist nicht für Studienanfänger:innen geeignet und erfordert die Einplanung eines zusätzlichen Aufwands über den Besuch der Lehrveranstaltung hinaus.
 
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Modul IX - Praxismodul (10 LP)

-- Keine Lehrveranstaltung in diesem Semester --

 

Modul X - Abschlussmodul (30 LP)

Examenskolloquium

Veranstaltungsnummer: 53503
Leistungspunkte: 3
Lehrende/r: Prof. Dr. Viktoria Tkaczyk
Sprache: Deutsch / Veranstaltungstyp: Seminar / Veranstaltungsart: Präsenzveranstaltung
 
Examens- und Forschungskolloquium für Verfasser*innen von Masterarbeiten, Dissertationen und Habilitationen. Gebeten wird um vorherige Anmeldung: . Eine Teilnahme in Präsenz ist erwünscht. Für die digitale Teilnahme wird um vorherige Absprache mit Prof. Dr. Viktoria Tkaczyk gebeten. Prüfung: Verteidigung
 
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Examenskolloquium Mediendramaturgie

Veranstaltungsnummer: 53518
Leistungspunkte: 3
Lehrende/r: Dr. Florian Leitner
Sprache: Deutsch / Veranstaltungstyp: Seminar / Veranstaltungsart: Präsenzveranstaltung
 
Medienwissenschaft im Allgemeinen beschäftigt sich mit der wechselseitigen Abhängigkeit von Information und Medium, v.a. im Hinblick auf technische Medien. Aus dieser Perspektive nimmt auch die Mediendramaturgie, als Teilbereich der Medienwissenschaft, ihre Gegenstände in den Blick. Dabei fokussiert sie auf eine ganz bestimme Art von Medien-/Informationsprozessen — nämlich auf solche, die fiktionale Handlungen zum Inhalt haben. In dem Kolloquium werden mediendramaturgische Theorien und Methoden besprochen, aktuelle Forschungspositionen vorgestellt und Examensarbeiten diskutiert. Prüfung: Verteidigung
 
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Arbeits- und Examenskolloquium Digitalität, Materialität und Produktivität

Veranstaltungsnummer: 53523
Leistungspunkte: 3
Lehrende/r: Prof. Dr. Shintaro Miyazaki
Sprache: Deutsch / Veranstaltungstyp: Seminar / Veranstaltungsart: Präsenzveranstaltung
 
Examenskolloquium zur Vorbereitung und Begleitung von Masterarbeiten, Dissertationen und allem, was danach kommt und Arbeitskolloquium für fortgeschrittene Studierende. Darüber hinaus dient das Kolloquium für die Diskussion von Forschungsberichten aus dem Lehrgebiet "digitale Medien" und der gemeinsamen kritischen Lektüre relevanter Texte ("Oberseminar"). Bemerkung: Erbeten wird eine vorherige Bewerbung/Anmeldung per Email: Prüfung: Verteidigung
 
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“Medien, die wir meinen” – Kolloquium zu Medienbegriffen aus medienarchäologischer, technomathematischer und epistemologischer Sicht

Veranstaltungsnummer: 53508
Leistungspunkte: 3
Lehrende/r: Prof. Dr. Wolfgang Ernst
Sprache: Deutsch / Veranstaltungstyp: Seminar / Veranstaltungsart: Präsenzveranstaltung
 
Medienwissenschaft hat einen blinden Fleck der Selbstbeobachtung: den Begriff der "Medien" selbst. Unter Medien, die in der "Berliner Schule" gemeint sind, werden dezidierte technologische Konfigurationen verstanden. Im Kolloquium kommen verschiedene Verständnisse von Medien und ihre disziplinären Ausdifferenzierungen zur Sprache. Primär dient das Kolloquium der Präsentation und Diskussion von Examensarbeiten, ferner Forschungsberichten aus dem Lehrgebiet Medientheorien, sowie externen Gastbeiträgen. Die Bekanntmachung der wöchentlichen Themen erfolgt durch die Mailingliste (Eintrag unter https://www.musikundmedien.hu-berlin.de/de/medienwissenschaft/medientheorien/kolloquium). Literatur: Alexander Roesler / Bernd Stiegler (Hg.), Grundbegriffe der Medientheorie, Paderborn (Fink) 2005; ders. / Stefan Münker (Hg.), Was ist ein Medium, Frankfurt / M. (Suhrkamp) 2008; Diskussionsangebot: Wolfgang Ernst, Medienwissen(schaft), zeitkritisch. Ein Programm aus der Sophienstraße. Antrittsvorlesung v. 21. Oktober 2003, publiziert in der Reihe: Öffentliche Vorlesungen, hg. v. Präsidenten der Humboldt-Universität zu Berlin, Berlin 2004 (http://edoc.hu-berlin.de/humboldt-vl/ernst-wolfgang-2003-10-21/PDF/Ernst.pdf) Bemerkung: Leistungsnachweis: Regelmäßiger Besuch der wöchentlichen Kolloquien, ggf. Präsentation der Masterarbeit Prüfung: Verteidigung
 
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Modul XI - Perspektiven der Medienwissenschaft (10 LP)

-- Keine Lehrveranstaltung in diesem Semester --

 

Tutorien

Medienwissenschaftliches Arbeiten für MA-Studierende

Veranstaltungsnummer: 53535
Leistungspunkte: 0
Lehrende/r: Alessandro D'Arcangeli
Sprache: Deutsch / Veranstaltungstyp: Tutorium / Veranstaltungsart: Präsenzveranstaltung
 
In dem Tutorium erarbeiten die Studierenden das Grundlagenwissen und die Basismethoden, auf denen das MA-Studium der Medienwissenschaft an unserem Institut aufbaut. Durch eine Aufarbeitung kanonischer Texte soll das Tutorium insbesondere der Orientierung in dem breiten Feld der Medientheorie dienen. Die Teilnahme wird v.a. jenen MA-Studierenden dringend empfohlen, die nicht bereits ihr BA-Studium am Fachgebiet Medienwissenschaft der HU absolviert haben.
 
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Weitere Lehrveranstaltungen

-- Keine Lehrveranstaltung in diesem Semester --